

Trainingsregeln
Um Training gesund und effektiv zu gestalten ist es notwendig, einige Regeln zu beachten:
Schuhwerk:
Ballettschläppchen: Dieses Schuhwerk ermöglicht die optimale Beweglichkeit des Fußes und verhindert ein Abstocken der Gleitbewegung, die ein wichtiger Bestandteil jeder Tanzform ist. Strümpfe sind z.B. so rutschig, dass der/die SchülerIn den gewünschten Halt verliert und ausrutschen kann, wogegen Gummisohlen die Gleitbewegung abstoppen und Verletzungen im Bereich der Sprunggelenke auftreten können. Auch sollten die Schuhe eine optimale Passform haben. Zu kleines Schuhwerk verursacht Schmerzen und zu großes Schuhwerk bildet ein gesteigertes Verletzungsrisiko.
Spitzenschuhe: sind ein höchst sensibles und äußerst wichtiges Thema im Klassischen Ballett. Sie müssen exakt an den Fuß angepasst werden, um es überhaupt zu ermöglichen, mit und auf ihnen trainieren zu können.
Schmuck, Uhren:
Jedes Tragen von Schmuck bietet ein erhöhtes Verletzungsrisiko! Bei Sprüngen, Drehungen oder anderen Bewegungen können Ketten ins Gesicht schlagen und so Verletzungen herbeiführen. Auch ist es möglich, dass man in der Kette hängen bleibt und sie so kaputt geht.
Ringe: Bei körperlicher Anstrengung wird die Körpertemperatur erhöht und die Finger schwellen infolge erhöhter Blutzirkulation an. Dies kann Stauungen hervorrufen, die nur durch Entfernung des Schmuckstückes behoben werden können.
Uhren und Ringe können zu Verletzungen führen, z.B. wenn man sehr konzentriert arbeitet und nicht auf seine Umgebung achtet. Trifft man hier also eine/n andere/n SchülerIn, so kann dies sehr unangenehme Folgen haben.
Speisen und Getränke: Man sollte nie mit vollem Mund Sport treiben. Zu leicht passiert es, dass man etwas „in den falschen Hals“ bekommt. Rutscht der Fremdkörper in die Luftröhre kann dies lebensbedrohliche Folgen haben.
